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Ganz cool 40 Prozent Produktionssteigerung erreichen

Mit Spezialvorrichtungen im Bereich Filter- und Absaugtechnik hat sich Stivent Industrie nahe der französischen Stadt Poitiers europaweit einen Namen gemacht. Ein innovatives Produkt des mittelständischen Unternehmens ist eine Spezialanlage, mit der sich große Mengen Glas- oder Steinwolle per Schlauch und Blasvorrichtung schnell und effizient auf alle Ebenen eines Gebäudes transportieren lassen. Das Chassis der Apparatur setzt sich aus sehr dünnen galvanisierten Stahlplatten zusammen, die je nach Modell nur zwischen 1,0 und 1,6 Millimeter dick sind. Zur Verstärkung besteht die Konstruktion aus Edelstahlrohren mit deutlich größeren Wandstärken, die eine ausreichende Stabilität der gesamten Vorrichtung auch in schwierigsten Arbeitsumfeldern gewährleisten.

Herausforderung

Dünne Bleche stellen ganz besondere Herausforderungen an den Schweißprozess. Reduziert man beim Schweißen lediglich die eingebrachte Energie, kommt es zu vielen, auch anhaftenden Spritzern und einem wenig stabilen Lichtbogenverhalten. In der Regel bedeutet dies viel Nacharbeit. Gibt man zu viel Energie zu, verzieht sich das Material. Auch in diesem Fall sind zeitaufwändige Korrekturen notwendig. Um die äußerst dünnen Stahlplatten mit dem wesentlich stabileren Grundgerüst zu verschweißen, ist es daher unumgänglich, die Stahlplatten so wenig Hitze wie möglich auszusetzen. Der gesamte Schweißprozess musste exakt abgestimmt werden, um ein Verziehen der Platten und der Grundkonstruktion zu vermeiden. Hinzu kommt, dass die Herstellungskosten möglichst niedrig gehalten werden mussten, um mit der Anlage am Markt wettbewerbsfähig zu sein – natürlich ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

Laden Sie hier den kompletten Anwendungsbericht herunter:

Stivent

SMARTE LÖSUNG VON LORCH: S-ROBOMIG ROBOTERSCHWEISSANLAGE MIT SPEEDCOLD-TECHNOLOGIE

Die integrierte Lösung aus Schweißquelle und Roboter sorgt auf lange Sicht für maximale Flexibilität und erstklassige Schweißnähte, die sich immer wieder reproduzieren lassen. Zudem verfügt Lorch mit SpeedCold über ein Schweißverfahren, das wie geschaffen ist, um die millimeterfeinen Stahlplatten schnell und verzugsfrei zu schweißen. Das SpeedCold-Verfahren steuert den Prozessablauf so exakt, dass in Millisekunden auf Veränderungen des Lichtbogens reagiert wird und eine ausgezeichnete Schweißbadkontrolle auch bei geringer Energieeinbringung jederzeit gewährleistet ist: SpeedCold bringt gerade so viel Energie ein, wie im jeweiligen Prozessabschnitt benötigt wird – das sind bis zu 25 Prozent weniger als beim herkömmlichen MIG-MAG-Schweißen. Darüber hinaus verfügt SpeedCold über herausragende Eigenschaften zur Nahtmodellierung und Spaltüberbrückung. Kaum Spritzer, kaum Materialverzug und damit deutlich weniger Nacharbeit sind elementare Vorteile. Die kleine Anzahl entstehender Spritzer bleibt kalt – sie haften nicht am Chassis und können mit einem Wisch entfernt werden. Auch bei der Roboterwahl ist der Kunde flexibel. Er kann ganz nach seinen Wünschen aus verschiedenen Roboterfabrikaten wählen und den Leistungsumfang nach Bedarf jederzeit um weitere Schweißprozesse erweitern – Ready-to-Robot von Lorch macht es möglich.

Die Firma Stivent Industrie hat ihren ersten Schweißroboter von Lorch installiert. Eine zweite Investition ist bereits in Planung, denn Philippe Becel möchte weitere Produktivitätssteigerungen erreichen. Das deutschfranzösische Tandem Lorch/Stivent funktioniert sehr gut und hat weiteres Potenzial für Synergien, ist sich der Geschäftsführer sicher.

Das sagt der Kunde:

„In der Vergangenheit musste man sich beim Kauf eines Schweißroboters auf eine starre Lösung festlegen, obwohl die Investitionszeit zwischen zehn und fünfzehn Jahren liegt und sich die Anforderungen ständig ändern. Um hier Risiken zu vermeiden, suchten wir eine „globale“ Lösung, die weitere Anpassungen und Änderungen ermöglicht. Mit dem flexiblen Ready-to-Robot-System von Lorch sind wir langfristig auf der sicheren Seite.

Die MIG-MAG-Schweißstromquelle kann nach und nach aufgerüstet und um weitere Schweißverfahren wie SpeedArc, SpeedPulse, SpeedRoot oder SpeedUp erweitert werden. Aber auch was die Effizienz angeht, hat die smarte Schweißlösung von Lorch alle Erwartungen übertroffen. Beim manuellen Schweißen benötigten wir bisher drei Personen, um 40 Chassis in einer Woche herzustellen. Heute erreichen wir das gleiche Resultat mit nur einer Person, und das in zwei Tagen. Der gesamte Herstellungsprozess musste sich an die Produktionsgeschwindigkeit des Roboters anpassen. Die Geschwindigkeit hat sich bei vielen Schweißungen um bis zu 40 Prozent erhöht. Dazu kommen starke Einsparungen beim Schweißzyklus und Stromverbrauch.“

Philippe Becel,
Firmenchef Stivent Industrie

Impressionen von Stivent

 
Kontakt

Lorch Schweißtechnik GmbH
Im Anwänder 24 – 26
71549 Auenwald
Germany

info(at)lorch.eu

T +49 7191 503-0
F +49 7191 503-199

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