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Hängt an seinen Schweißlösungen: Anhängerbauer Müller-Mitteltal

„Spitzenqualität für Profi -Einsätze“ lautet die Maxime bei Müller-Mitteltal. Der mittelständische Familienbetrieb aus der Nähe von Freudenstadt hat sich im Bereich der Anhängerfertigung europaweit einen Spitzenplatz erarbeitet. Egal ob in der Bauindustrie, im Schwerlastverkehr oder im Bereich kommunaler Betriebe: Mit maßgeschneiderten Anhängern und Tiefl adern bietet Müller-Mitteltal modernste Transportmittel für alle Anforderungen. 1200 Anhänger produzieren die knapp 170 Mitarbeiter im Jahr. Bereits 1931 startete die Firma mit dem Bau des ersten gummibereiften Ganzstahl-Langholz-Fahrzeugs. Pünktlich zur BAUMA 2016 wurde der 60.000ste Anhänger ausgeliefert.

Herausforderung

An die Qualität der Schweißnähte werden bei der Produktion der hochqualitativen Anhänger gleich mehrere außergewöhnliche Anforderungen gestellt. So müssen alle geschweißten Nähte exzellent sitzen, da die Anhänger Nutzlasten von bis zu 60 Tonnen transportieren und im Fahrbetrieb enorme Kräfte auf die Nähte einwirken. Für die ausgeklügelte Konstruktion aus Längs- und Querstreben müssen Stahlbleche mit Wandstärken von 10 bis 60 Millimetern geschweißt werden. Diese halten den Unterbau zusammen und sorgen dafür, dass das Eigengewicht trotz der enormen Transportlasten auf ein Minimum beschränkt bleibt. Bedingt durch die Konstruktion fallen vor allem viele kurze, hochbeanspruchte Schweißnähte an.

Da fast alle Verbindungen gut sichtbar sind, ist zudem eine hohe optische Qualität der Nähte unabdingbar. Um den hohen Anforderungen zu entsprechen, werden die einzelnen Bleche vorab exakt zusammengeheftet. Je nach Größe der Anhänger muss der tragende Unterbau dann von ein bis zwei Schweißern – in der Regel als Kehlnaht – final geschweißt werden.

 

Laden Sie hier den kompletten Anwendungsbericht herunter:

Müller-Mitteltal

SMARTE LÖSUNG VON LORCH: MICORSTICK 160 UND MOBILEPOWER

Das neue SpeedPulse XT-Schweißverfahren bietet angesichts der hohen Anforderungen optimale Voraussetzungen für den Einsatz bei Müller-Mitteltal. Schwierige Schweißsituationen wie in Ecken sind mit dem SpeedPulse XT-Schweißprozess sehr gut beherrschbar. Ein besonderes Plus der neuen S-Serie ist dabei die von Lorch patentierte inhärente Proportional-Regelung. Sie erlaubt einen Reglereingriff noch in derselben Pulsphase und ermöglicht so eine blitzschnelle und zugleich moderatere Steuerung des Schweißprozesses. Ein Vorteil, der sich vor allem beim Überschweißen von Heftstellen oder ungleichen Spaltmaßen schnell bemerkbar macht. Müssen herkömmliche Lichtbögen zum Teil massiv einregeln und tendieren mitunter auch zum Überschwingen, wird die Lichtbogenlänge beim SpeedPulse XT sehr viel präziser nachgeregelt. Das Überschweißen ist sicher und ohne Ruckeln möglich. Es gibt keine hörbaren Frequenzänderungen mehr und die Spritzerneigung nimmt deutlich ab. Sehr hilfreich ist zudem die Start- und Endkorrektur, die sich bei der Vielzahl kurzer Schweißnähte täglich bewährt. Zusätzlich zur Lichtbogenkorrektur kann damit die Lichtbogenlänge speziell für Start- und Endphasen angepasst werden. Die einzelnen Parameter wirken zusätzlich zur allgemeinen Lichtbogenkorrektur.

Einen weiteren Vorteil bringt die Dynamikregelung mit, die in der neuen S-Serie eingesetzt wird. Diese ermöglicht es Müller-Mitteltal, deren ganz individuelle Art des Schweißens auf die Maschine zu übertragen. Über den Drehregler wählen die Schweißer ganz einfach zwischen einem weicheren (Dynamik niedrig) oder härteren Lichtbogen (Dynamik hoch) und können so sehr einfach auf unterschiedliche Arbeitsaufgaben oder Schweißpositionen reagieren. 

Das sagt der Kunde:

„Der SpeedPulse XT-Schweißprozess bietet mehr Sicherheit für unsere Schweißer. Zudem sind die Geräte äußerst robust und einfach zu bedienen. Auch das Bedienfeld ist exzellent. Ein großes Plus in der täglichen Praxis sind auch der Verzicht auf einen Touchscreen und der Einsatz der bewährten Drehreglertechnik. Schweißer können so unmittelbar ihre Werte einstellen und müssen keine Rücksicht etwa auf Staub nehmen, was die Arbeit mit Touchscreens mitunter sehr kompliziert gestaltet. Ein weiterer großer Vorteil der neuen S-Serie ist die Möglichkeit, neben den Standardeinstellungen auch problemlos weitere Schweißprozesse aufspielen zu können. Bei Reparaturen ist es nicht immer möglich, Kehlnähte zu schweißen.

Unsere Schweißer greifen jetzt einfach auf die Schweißprozesse SpeedUp oder SpeedRoot zurück. Entscheidend für unsere Schweißprozesse ist, dass wir qualitativ und optisch eine hervorragende Naht erhalten und so wenig wie möglich nacharbeiten müssen. Das ist uns mit der neuen S-Serie und SpeedPulse XT gelungen. Durch die individuellen Einstellmöglichkeiten eröffnet die aktuelle S-Serie wirklich neue Dimensionen im MIG-MAG-Schweißen.

Ein besseres Feedback auf die Einführung der neuen Serie als die umgehende Nachfrage anderer Schweißer, wann sie denn das neue Gerät erhalten, kann es wohl kaum geben.“

Christian Finkbeiner,
Schweißfachmann bei Müller-Mitteltal

Impressionen von Müller-Mitteltal

Kontakt

Lorch Schweißtechnik GmbH
Im Anwänder 24 – 26
71549 Auenwald
Germany

info(at)lorch.eu

T +49 7191 503-0
F +49 7191 503-199

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