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Des Kaisers neue Schweißwerkzeuge

1987 in der hauseigenen Garage in Vrees gestartet, hat sich die Manfred Kaiser Maschinenbau GmbH über die Jahre stetig weiterentwickelt und vergrößert. Heute gehört das Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern zu einem der führenden Spezialausrüster für Bagger und Radlader. Manfred Kaiser, selbst ausgebildeter Schweißer und Maschinenbaumeister, beschäftigt dazu über 50 zertifizierte Schweißer. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine komplette Projektabwicklung von der Konstruktion der Anbauwerkzeuge bis zur Anlieferung. Selbst die notwendigen Hydraulikzylinder für die Bauwerkzeuge fertigt man inzwischen selbst. Seit der Unternehmensgründung wird die Manfred Kaiser Maschinenbau GmbH durch das Lorch Schweißtechnik Center Heinz Sanders GmbH betreut.

Herausforderung

Vom Minilöffel bis zur 12 m3 fassenden swimmingpoolgroßen Felsschaufel fertigt der Spezialist heute alles, was sich an Baumaschinen anbauen lässt. Ob Schaufel, Löffel oder Schnellwechsler: Bei den über 1.200 Bauteilen, die im Jahr das Unternehmen verlassen, handelt es sich überwiegend um Einzelanfertigungen für namhafte Baumaschinenhersteller wie Liebherr, Volvo oder Hitachi sowie um Spezialaufträge von Händlern oder Bauunternehmen.

Die Anbauteile werden je nach Größe aus Stahlblechen von acht bis 200 mm Stärke individuell zu sammengeschweißt. Pro Werkstück kommen dabei über 100 Nähte mit einer Gesamtlänge von mehreren hundert Metern zusammen. Ob normaler Baustahl oder Sondermaterial wie Hardox 450, 500 oder Feinkornbaustahl bis S 700 QL – jede Schweißnaht muss bei den extrem hohen Belastungen, die an den Werkzeugen zerren, hundertprozentig sitzen. Zwischen Anfrage und Auslieferung liegt manchmal nur eine Woche. Und das bei Bauteilen, die schon einmal über 15 Tonnen wiegen. Um solch kurze Reaktionszeiten zuverlässig halten zu können, wird in den Hallen in Vrees an 15 Schweißplätzen von montags bis samstagmittags rund um die Uhr gearbeitet. Die Schweißgeräte laufen im 144-stündigen Dauerbetrieb unter hoher Belastung (340 – 350 Ampere). Höchste Nahtqualität, maximale Standzeit bei möglichst niedrigem Energieverbrauch sowie das Schweißen in Zwangslagen spielten die zentrale Rolle für die Entwicklung einer smarten Schweißlösung für Kaiser.

Laden Sie hier den kompletten Anwendungsbericht herunter:

Kaiser

SMARTE LÖSUNG VON LORCH: MIG-MAG SCHWEISSANLAGEN P5500 MIT SPEEDPROZESSEN

Für einen deutlich geringeren Energieeinsatz sorgt die Saprom-Inverter-Technologie in Kombination mit hocheffizienten Schweißverfahren wie SpeedArc. Das Lorch Duo ist geradezu prädestiniert für das Powerschweißen mit stark wechselnden Produktionsanforderungen. Dank des deutlich fokussierten Lichtbogens bietet SpeedArc eine höhere Energiedichte als andere Schweißverfahren und damit einen höheren Lichtbogendruckpunkt im Schmelzbad. Vorteil: Nähte lassen sich bis zu 30 Prozent schneller schweißen. Selbst dickere Stahlbleche können mit SpeedArc in einer Lage durchgeschweißt werden. Bei Nähten mit zum Teil 14 bis 16 Verbindungslagen lassen sich so schon mal 50 Prozent der Produktionszeit einsparen, da neben der höheren Schweißgeschwindigkeit auch weit weniger Zeit für Nacharbeit anfällt. Die Schweißer können sich aufs Schweißen konzentrieren und die Schweißleistung pro Mitarbeiter steigt deutlich. Trotz aller Schnelligkeit bleibt die Qualität der Schweißnähte oberste Maxime, da die Anbauteile enormen Belastungen ausgesetzt sind. Gerade bei Abbruchtieflöffeln oder Felsschaufeln, die an 85 Tonnen schweren Baggern montiert sind, wirken extreme Kräfte.

Auch im Reparaturbereich konnte das Unternehmen die Produktivität deutlich steigern. Durch die Größe und das Gewicht vieler Bauteile kann das Schweißen von Steignähten oft nicht umgangen werden. Die SpeedUp-Prozesse der Lorch Anlagen sorgen hier für mehr als nur enorme Zeit- und damit Kostenersparnisse. Statt wie üblich und in oft suboptimalen Lagen „Tannenbaum“ schweißen zu müssen, kann der Schweißer mit SpeedUp die Naht gerade nach oben ziehen. Möglich wird das durch die Kombination von zwei Lichtbogen-Phasen: einer „heißen“ Hochstromphase mit hoher Energieeinbringung für das optimale Aufschmelzen des Materials und einem sicheren Einbrand sowie einer Niedrigstromphase zum Abkühlen der Schmelze als Badstütze. Das bringt nicht nur extreme Geschwindigkeitsvorteile, sondern überzeugt auch durch die Einfachheit der Bedienung. Mit SpeedUp hat der Schweißer die Sicherheit, die Wurzellage optimal gesetzt zu haben.

Die P-Serie von Lorch ist ideal für Unternehmen mit einer hohen Schweißleistung. Natürlich hat die produktionssteigernde Technik ihren Preis, bringt aber viele Vorteile, die das Investment schnell wieder amortisieren. Die Schweißleistung pro Mitarbeiter steigt deutlich an. In Zeiten eines Mangels an Fachkräften ein wesentliches Plus, das wiederum Raum für weiteres Unternehmenswachstum gibt.

Manfred Kaiser hat in über 60 neue P5500-Schweißanlagen investiert. Besser kann man das Vertrauen in Lorch wohl kaum beweisen.

Das sagt der Kunde:

„Die Maschinen laufen nonstop durch und erreichen eine Einschaltdauer von beinahe 100 Prozent. Die Kosten für den Strom spielen daher bei unserem Schichtbetrieb eine große Rolle. Um herauszufinden, welche Geräte die größte Stromeinsparung bringen, haben wir vier unserer besten Schweißer mit verschiedenen Anlagen schweißen lassen. Es hat uns überrascht, wie unterschiedlich doch die Energieeffizienz der einzelnen Anbieter ausgefallen ist. Am Ende des Auswahlverfahrens überzeugte die Lorch P-Serie neben der Schweißperformance mit einer beeindruckenden Energieeffizienz. Wir gelten als extrem flexibel und extrem zuverlässig bei unseren Kunden und darauf sind wir sehr stolz. Mit der P-Serie und den MIG-MAG-Speedprozessen von Lorch sind wir bestens für die Zukunft gerüstet.“ 

Manfred Kaiser,
Gründer und Geschäftsführer Manfred Kaiser Maschinenbau GmbH

Impressionen von Kaiser

Kontakt

Lorch Schweißtechnik GmbH
Im Anwänder 24 – 26
71549 Auenwald
Germany

info(at)lorch.eu

T +49 7191 503-0
F +49 7191 503-199

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